Zum spezialisieren und exzellent sein…

In meinem ersten Blog-Beitrag möchte ich auf eine Pressemitteilung des Wissenschaftsrates von vor etwas mehr als einem Monat eingehen. In dieser Mitteilung fordert der neue Wissenschaftsratsvorsitzende Manfred Prenzel, dass die Hochschulen ihre Kräfte bündeln könnten und darauf verzichten könnten, „die unterschiedlichen Leistungsdimensionen (Forschung, Lehre, Infrastruktur und Wissenstransfer) jeweils vollständig abzubilden“ und sich stattdessen auf ihre Stärken zu konzentrieren. Prenzel: „Außerdem können Synergien zwischen Schwerpunkten dazu beitragen, die im nationalen und internationalen Wettbewerb notwendige kritische Masse aufzubauen.“

Da frag ich mich doch, welche Hochschule sich auf die Leistungsdimension „Infrastruktur“ oder „Wissenstransfer“ spezialisiert? Dies finde ich so abwegig, dass ich dies einfach mal ignorieren möchte.
Meine These ist, dass eine gute Hochschule immer sowohl Forschung als auch Lehre braucht. Und wenn diese Hochschule gut sein will und fähigen Nachwuchs haben möchte dann kommt sie an guter Lehre auch nicht vorbei. Optimal wäre für die Studierenden daran anschließend noch eine gute Forschung in der sie ihr erlerntes Wissen einbringen können.

Genau daran krankt meiner Meinung nach aber die deutsche Hochschullandschaft. Und zwar wird durch die Exzellenzinitiative ein viel zu großer Fokus auf die Wissenschaft gelegt, da die Gelder der Exzellenzinitiative in die Forschung fließen. Zwar gab es in den vergangenen Jahren immer mal wieder Versuche die Lehre in den Fokus zu rücken, aber meist blieb es bei einem Versuch. Und da die Lehre für die Studierenden wohl das wichtigste ist um auf die Wissenschaft oder einen Beruf abseits der reinen Wissenschaft vorbereitet zu sein, müsste es für eine Hochschule auch das Hauptanliegen sein eine gute Lehre zu machen.

Genau unter diesen Gesichtspunkten kann ich es nicht nachvollziehen warum Herr Prenzel fordert, dass die Hochschulen sich spezialisieren sollen. Wie sollen sich die Hochschulen spezialisieren? Als Lehranstalt? Das wüde ja überhaupt keinen Sinn ergeben! Zum einem, da es nicht möglich ist ohne Forschung auch eine aktuelle Lehre zu machen und zum anderem sollte dies auch nicht Ziel einer Hochschule sein.
Sollte eine Hochschule sich auf Forschung spezialisieren? Nein! Wenn eine Hochschule nur noch Forschung machen möchte, dann haben die Lehrenden ihren Beruf einfach verfehlt und hätten nicht an eine Hochschule gehen dürfen, sondern eher mal an eine der Forschungseinrichtungen wechseln sollen.
Sollte sich eine Hochschule auf Infrastruktur oder Wissenstransfer spezialisieren? Nein! Das würde wie schon erwähnt keinen Sinn ergeben. Eine Hochschule die nur dies macht kann nicht bestehen.

Es bleibt also die Frage was Herr Prenzel mit dieser Aussage bewirken möchte und was dies für die Zukünftige Arbeit des Wissenschaftsrates bedeutet?

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Jetzt gehts los!

So, nach langer Zeit komme ich nun endlich dazu mein Blog auch mal in Betrieb zu nehmen. In diesem Blog werde ich immer mal von Zeit zu Zeit meine Meinung zu aktuellen politischen Debatten oder ähnlichem veröffentlichen.

Danken möchte ich Mathias Brodkorb der mich endlich dazu bekommen hat dieses Blog mit Leben zu füllen. Geplant war dieses Blog nämlich schon länger, aber mir fehlte die Muße und ein guter Grund zum Starten. Im Rahmen einer Facebook-Diskussion über den Bologna-Prozess bat mich Herr Brodkorb einen Artikel von ihm zu lesen. Dies tat ich und darauf werde ich auch noch ausführlicher Antworten. Und zwar im Rahmen dieser Seite.

Dies werde ich aber erst nächste Woche (KW 34) machen. Vorher werde ich noch einen Artikel dem neuen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, Herrn Prenzel, widmen. Dazu aber später mehr.

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Hello world!

Endlich habe ich es nach langer Zeit auch geschafft mal so ein hippes Blog aufzumachen…

TOWikipedia: To, TO, T.O. etc.

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